20. Januar 2014

Selfies – und was sie uns über Content Marketing verraten

Mittlerweile gehört das Selfie schon fast zum Allgemeinwortschatz. Die Bezeichnung für das Selbstportrait mit der Smartphone-Kamera hat es in den Niederlanden immerhin zum Wort des Jahres 2013 gebracht. Auch in England wurde es vom Oxford Dictionary zum Wort des Jahres gekürt.

Selfies sind in aller Munde und häufig geposteter Content in den Sozialen Medien. Zu besichtigen sind die Selbstdarstellungen von prominenten und weniger prominenten Zeitgenossen auf Twitter, Facebook und natürlich Webseiten. Sie sind eindeutig trendy und dienen eindeutig der Selbstinszenierung.

Aber ist Marketing mit Selfies damit auch Content Marketing? Handelt es sich vielleicht sogar um eine ziemlich authentische Variante? Bei genauerer Betrachtung sind Selfies sogar das ziemlich genaue Gegenteil von Content Marketing. Im Kern geht es im Content Marketing eben nicht um Selbstbespiegelung, sondern darum, mit qualitätsvollen Content das Interesse der Kunden auf sich zu ziehen. Dabei kommt es darauf an, kontinuierlich für qualitätsvollen Content zu sorgen und so ein nachhaltiges Bild zu erzeugen.

Selfie-Content aber ist naturgemäß selbstbezogen und hat einen entscheidenden Nachteil: Die Nahaufnahmen vom Selbst sind häufig an schlechten Lichterverhältnissen und verzerrten Proportionen inklusive des ausgestreckten Arms zu erkennen. Qualität sieht anders aus.

So ist es nur logisch, dass es bereits etliche Anleitungen für das perfekte Selfie gibt. In Videos erfährt man zum Beispiel, in welchem Winkel der Arm am besten zu halten ist. Oder dass man das Foto auch mit dem seitlichen Plus-Volume-Knopf anstatt des Kamera-Buttons auslösen kann. Das bedeutet zumindest mehr Entspannung bei der Aufnahme selbst.

Für wirklich qualitätsvollen Content reicht es jedoch nicht, auf Tipps und Tricks zu bauen. Hier zählen fundierte Marketingüberlegungen und qualitätsorientierte Umsetzung. Und genau dafür gibt es spezialisierte Dienstleister …..


Von Walburga Wolters